Hintergrund

© Landkreis Diepholz

Torf ist der am meisten genutzte Rohstoff für Erden im Freizeit- und Erwerbsgartenbau. In Deutschland werden etwa 8,5 Mio. m³ torfhaltige Substrate pro Jahr produziert (IVG - Industrieverband Garten). Innerhalb des Landes Niedersachsen trägt aufgrund seines Torfreichtums besonders das Gebiet der Metropolregion Nordwest eine hohe Verantwortung, nachhaltig mit der Ressource Torf umzugehen um die verbleibenden Moorlandschaften zu sichern und eine klimaschädliche Erdenproduktion zu vermeiden. Bereits seit 1981 erfolgt der Torfabbau in Deutschland streng nach den Vorgaben des Niedersächsischen Moorschutzprogramms und für die Torfgewinnung werden heute ausschließlich bereits entwässerte und degradierte Flächen genutzt.

Da der Torfeinsatz im Erwerbsgartenbau nur schwer ersetzt werden kann, liegt es umso mehr an den Hobbygärtnern auf ihren Torfverbrauch zu achten. Über 3 Mio. m³ Torf werden jedes Jahr in den deutschen Gärten eingesetzt (BUND). Kann diese Menge eingespart werden, würde das den Torfimport aus anderen Ländern deutlich reduzieren.

Wiedervernässte Fläche © Luise Reiher

Nach aktuellen Einschätzungen des IVG sind allerdings derzeit nur ca. 1,1 Mio. m³ alternative Ausgangsstoffe verfügbar. Dies liegt zum einen an der Ressourcenknappheit anderer gängiger Ausgangs- und Zuschlagsstoffe und zum anderen an der noch nicht ausgeschöpften Verwendung teils innovativer nachhaltiger Stoffe. Privatwirtschaftliche Substrathersteller und kommunale Abfallwirtschaftsunternehmen in der Region beschäftigen sich zunehmend mit der Herausforderung, Ressourcen wirtschaftlich und nachhaltig für Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Substraten einzusetzen.

 

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